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2013

Abschlussarbeit 2014

Preisträger

Frau Melanie Bauer

Projekt

Bachelorarbeit zum Thema „Untersuchung des Einsatzes effizienter Heiz- und Kühlsysteme in Bürogebäuden des Systems „Goldbeck“ am Beispiel des Deco-Pack Bürogebäudes in Hallbergmoss”

Laudatio

 Laudatio

 
zur Verleihung des “Preises  für wissenschaftliche Abschlussarbeiten 2013 “ für die Bachelorarbeit zum Thema „Untersuchung des Einsatzes effizienter Heiz- und Kühlsysteme in Bürogebäuden des Systems „Goldbeck“ am Beispiel des Deco-Pack Bürogebäudes in Hallbergmoss”

an Frau B.Eng „Bachelor of Engineering“ Melanie Bauer,

Die Bachelorarbeit von Frau Melanie Bauer beschäftigt sich mit einem Thema, welches aktueller und gleichzeitig zukunftsweisender nicht sein kann.

 „Energie“ ist überall präsent,  sie betrifft alle Bereiche. Unter dem Namen „Energiewende“ dürfte
mittlerweile auch klar sein, dass wir gemeinsam eine Zukunftsaufgabe mit gesellschaftlicher Dimension zu bewältigen haben.

Energieeffizienz in Verbindung mit modernsten und innovativen Technologien ist dabei ein wesentlicher Baustein, den es zu gestalten gilt.

Frau Bauer hat sich mit ihrem Thema nicht nur einer interessanten, sondern vor allem auch komplexen und anspruchsvollen Aufgabenstellung gewidmet. Für ein Bürogebäude aus dem Hause „Goldbeck“ sollte sie variantentechnische Lösungen im Heiz- und/oder Kühlbereich analysieren und hinsichtlich der zu erwartenden Investitions- und Betriebskosten bewerten.

Die Betrachtungen waren dabei auf marktreife und am deutschen Markt verfügbare Systeme zu konzentrieren. Für die Energiebereitstellung standen entsprechend der aktuellen Problemlage die Energieträger Erdgas und Strom zur Verfügung.

In Abstimmung mit ihren Betreuern ist Frau Bauer einerseits auf erdgasbetriebene BHKW‘s
mit Adsorptionskälteerzeugung und Spitzenlastkessel und demgegenüber auf Luft-Wasser-Wärmepumpen mit reversiblem Heiz- und Kühlbetrieb in Kombination mit einem Spitzenlastkessel eingegangen. 

Im Ergebnis gelingt es ihr, die analysierten Varianten  nicht nur technisch/technologisch
sondern auch betriebswirtschaftlich unter Beachtung verschiedener Einflussfaktoren 
im Detail zu bewerten und Schlussfolgerungen für die Auslegung der Anlagenstruktur und die Optimierung der Betriebsführung abzuleiten.

Die von Frau Bauer verfasste Bachelorarbeit ist sehr gut lesbar. Ihr ist es gut gelungen, erlernte und
selbst erarbeitete theoretische Grundlagen direkt mit der praktischen Umsetzung am Objekt
zu verknüpfen.

Ergänzend zu diesem erfolgreichen Abschluss sollte auch erwähnt werden, dass sich Frau Bauer als Persönlichkeit weiter profiliert hat.

Frau Bauer hat sich das betreuende Unternehmen nicht nur selbst gesucht. Aus der Zusammenarbeit in der Bachelorphase ist so viel Vertrauenspotenzial entstanden, dass zwischen ihr und der Firma
eine weitere Zusammenarbeit während ihres Masterstudiums der Energietechnik vereinbart wurde.

Eine Konstellation, meine sehr verehrten Damen und Herrn, die man sich kaum besser  vorstellen kann. Bietet sie doch die gute Option, dass unser leistungsfähiger und solide ausgebildeter Nachwuchs in der Region bleibt und hier seine Heimat findet.

Wir wünschen Frau Bauer weiterhin innovative Ideen, viel Erfolg im Masterstudium und 
alles Gute für ihre persönliche Zukunft.

Espenhain, den  20. März 2014